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SONAR UND SCHWINGER

WARUM BENÖTIGE ICH SONAR, UND WIE FUNKTIONIERT ES?

Mit Sonar können Sie Ihren Fischfang auf Bereiche konzentrieren, in denen Sie Fische oder fischreiche Strukturen wie Felsen, Abhänge, Gräben, Bäume, Baumstämme usw. sehen. Ohne Sonar ist es viel schwieriger, Fische zu fangen, da Sie nicht wissen, wo sie sich befinden oder wo sie sich wahrscheinlich verstecken.

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WAS IST EIN SCHWINGER?

Schwinger, die üblicherweise am Heckspiegel eines Bootes, im Rumpf (Innenrumpf- oder Durch-Rumpf-Montage) oder an einem Trollingmotor installiert werden, übertragen Sonarsignale (Pings) in die Wasser-Säule und empfangen dann die Echos von diesen Signalen.

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CHIRP SONAR

Sehen Sie Fische, Strukturen und den Grund mit größerer Klarheit – ohne umfangreiche Einrichtung – mit Lowrance CHIRP, das die besten Ansichten einzelner Fischziele bietet, selbst wenn sich die Ziele nahe am Boden befinden oder in engen Schulen konzentriert sind.

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DOWNSCAN IMAGING UND FISHREVEAL

DownScan Imaging™ erleichtert die Identifizierung von Fischen in Bezug auf ihre Struktur und liefert fotorealistische Bilder von Felsen, Bäumen, der Bodenzusammensetzung und anderen Unterwasserstrukturen direkt unter dem Boot. FishReveal™ kombiniert die hochauflösenden Bilder aus DownScan Imaging mit der Ziel-Trennung und den traditionellen Sonar-Fischbögen des CHIRP-Sonars, sodass Fische leichter zu erkennen sind.

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SIDESCAN - ACTIVE IMAGING

SideScan ist perfekt für das Absuchen großer Bereiche nach Fischbeständen und bietet einen Blick von bis zu 180 Meter auf jede Seite des Bootes. So können Sie in kürzerer Zeit mehr Wasser abdecken und Bereiche sehen, die zu flach für Ihr Boot sind – beispielsweise an einer Küste oder am Ufer.

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ACTIVETARGET LIVE SONAR

Liefert hochauflösende Bilder, wie Fische um Strukturen herum schwimmen und auf Ihren Köder reagieren – in Echtzeit. Mit Echtzeitansichten der Fische in Bezug auf die Struktur und der Reaktion auf den Köder können Sie schnelle Anpassungen vornehmen, damit sie besser anbeißen.

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STRUCTURESCAN 3D

Erhalten Sie eine realistische, dreidimensionale Ansicht von Fischen, Struktur und Bodenkonturen, die es einfacher macht, zu wissen, wo sich Fische und Strukturen in Relation zu Ihrem Boot befinden.

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ABTASTSONAR

Bei der Übertragung mit Frequenzen von 455 kHz oder 800 kHz bietet das Abtastsonar hochauflösende Ansichten zu den Seiten (SideScan) und unter dem Boot (DownScan Imaging). 800 kHz bietet die schärfste Auflösung bei geringeren Tiefen, während 455 kHz die beste Gesamtbildqualität und Tiefendurchdringung bietet.

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HDI

HDI-Schwinger (Hybrid Dual Imaging) bieten zwei Sonartechnologien in einem Gerät, die Anglern die Klarheit und Ziel-Trennung des Lowrance CHIRP-Sonars zusammen mit den bildähnlichen Darstellungen der Struktur von DownScan Imaging bieten.

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EINZELELEMENT-SCHWINGER

Schwinger mit einem einzelnen Element können zwei wechselnde Frequenzen übertragen. Der Lowrance Skimmer® beispielsweise kann die Frequenzen 83 und 200 kHz oder mittlere und hohe CHIRP-Bereiche übertragen.

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MEHRELEMENT-SCHWINGER

Lowrance bietet verschiedene Schwinger mit mehreren Elementen unterschiedlicher Größe, darunter HDI- und Active Imaging-Schwinger an. HDI verfügt über ein CHIRP-Element und ein DownScan Imaging-Element. Active Imaging umfasst vier Elemente, jeweils eines für CHIRP, DownScan Imaging, SideScan (links) und SideScan (rechts).

 WIE FUNKTIONIERT SONAR?

Sonar ist eine Technik, die verwendet wird, um die Wassertiefe und das Vorhandensein/die Tiefe von Objekten im Wasser zu erkennen. Dazu wird ein Signal (Ping) unter Wasser gesendet und anschließend dessen Echo empfangen. Das Echo wird erzeugt, wenn das ursprüngliche Signal vom Boden und Objekten in der Wasser-Säule zwischen dem Schwinger und dem Boden abprallt. Bei der Fischsuche zeigt das Sonar je nach den Bewegungen der Fische und des Bootes die Fische als Bogenform, Teilbogen oder gerade Linie an.

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BREITBAND

Ein Breitbandsonar mit älterer Technologie sendet Sonarsignale mit einfacher Frequenz (Pings) mit 200 kHz, 83 kHz oder 50 kHz. Hohe Frequenzen (200 kHz) ergeben die beste Auflösung, während niedrige Frequenzen (50 kHz) größere Tiefen erreichen können.

CHIRP

Bietet Ansichten mit höherer Auflösung, indem ein bestimmter Frequenzbereich kontinuierlich durchlaufen wird – typischerweise 28–51 kHz (niedrig), 85–155 kHz (mittel) oder 140–250 kHz (hoch) –, wodurch ein vollständigeres Bild vom Grund und den Objekten in der Wasser-Säule erzeugt wird.

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STRAHLWINKEL

Ein herkömmliches Sonar überträgt seine Schallwellen immer in Form eines zylindrischen Kegels. Der Winkel des Strahls und die Größe des Konus variieren je nach der vom Schwinger ausgegebenen Frequenz. Die Größe des Konus bestimmt, wie viel Wasser Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt sehen können. Je größer der Winkel, desto größer der Bereich.
Die meisten herkömmlichen 200-kHz-Schwinger haben beispielsweise einen Kegelwinkel von weniger als 20 Grad. Wenn Sie in weniger als 3 Meter tiefem Wasser fischen, beträgt der Kegeldurchmesser auf dem Boden weniger als 1 Meter, wodurch die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass ein Fisch in dieser Tiefe in Reichweite kommt. Es gilt die Faustregel: Je breiter der Strahlwinkel, desto niedriger die Auflösung.

 

BEDEUTUNG VON FREQUENZEN

Für Flachwasser benötigen Sie Schwinger mit mittlerer bis hoher Frequenz (ca. 80 bis 200 kHz). Hohe Frequenzen erzeugen Bilder mit höherer Auflösung, dringen aber nicht sehr weit in das Wasser ein. Für das Fischen in tiefem Wasser benötigen Sie einen Niederfrequenz-Schwinger (ca. 50 kHz).

Einige Schwinger können mit mehreren Frequenzen oder Bereichen arbeiten, die Sie gleichzeitig verwenden können.

 

AUSWAHL DES RICHTIGEN SCHWINGERS

Angesichts der Vielzahl der verfügbaren Schwingertypen kann die Auswahl des richtigen Modells eine große Herausforderung darstellen. Dieses Diagramm hilft dabei, die breit gefächerten Arten von möglicherweise geeigneten Geräten zu identifizieren und die richtige spezifische Schwingerlösung von Lowrance zu finden.

In den Diagrammen A1 und B1 wird High Chirp, ein breiter Abstrahlkegel und 300W bzw. 600W Ausgabeleistung benötigt. C1 verhält sich genauso, abgesehen von der Ausgabeleistung von 1kW. B2, C2, B3 und C3 haben Low Chirp, einen schmalen Abstrahlwinkel und mindestens 1kW Ausgabeleistung.

INSTALLIEREN UND MONTIEREN VON SCHWINGERN

Installieren und Montieren von Schwingern
Lowrance bietet Lösungen für die Montage von Schwingern auf allen Bootstypen und den meisten Kajaks. Die Montagepositionen variieren je nach Bootstyp.

Am Heckspiegel montierte Schwinger
Eine der gängigsten Installationsmethoden für Schwinger ist die Montage am Heckspiegel, die in der Regel einem Skimmer®-Design folgt, bei dem das Wasser gleichmäßig über die Schwingerfläche laufen kann, wenn das Boot eben liegt.

Tipp zur Heckspiegelmontage
Wenn Sie einen Schwinger am Heckspiegel montieren, bringen Sie zuerst eine Kunststoffplatte am Rumpf an. Dies verhindert nicht nur, dass Sie direkt in den Heckspiegel bohren müssen, sondern verbessert auch den Wasserfluss über den Schwinger.

Trollingmotor-Halterung
Viele Lowrance Schwinger können mit einer Halterung, die speziell für den Schwinger entwickelt wurde, an einem Trollingmotor montiert werden. Andere können mit einer der standardmäßigen Trollingmotor-Halterungen montiert werden.

Innenrumpfmontage
Bei einer Innenrumpfmontage wird der Schwinger mit Epoxidharz auf den Boden eines Glasfaserboots geklebt, und die Übertragung erfolgt durch den Boden des Rumpfes hindurch.

Durch-Rumpf-Montage
Bei der Durch-Rumpf-Montage wird der Schwinger durch ein Loch im Boden des Bootes installiert.

Verkleidungsblock
Bei der Durch-Rumpf-Montage wird ein Verkleidungsblock geschnitten, der dem Rumpfquerschnittswinkel des Rumpfes entspricht, um sicherzustellen, dass das Wasser gleichmäßig über einen Schwinger für Durch-Rumpf-Montage fließt.

Rumpfquerschnittswinkel
Bei V-förmigen Rümpfen ist der Rumpfquerschnittswinkel der Winkel des Rumpfes in Relation zur horizontalen Ebene unterhalb des Kiels. Da die meisten Rümpfe einen Rumpfquerschnittswinkel haben, muss der Schwinger so ausgerichtet werden, dass der Strahl senkrecht nach unten gerichtet ist. Dadurch kann der Sonarstrahl den Grund des Meeres/Sees/Flusses effizient verfolgen, damit das Rücksignal vom Schwinger erfasst wird.

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TIPP ZU SCHWINGERN

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GRUNDLEGENDE KONNEKTIVITÄT

Bei den meisten Lowrance Fishfinder-/Kartenplotter-Installationen wird der Schwinger direkt mit dem Display verbunden. Bei einigen Sonartechnologien, wie ActiveTarget Live Sonar und StructureScan 3D, ist ein Modul im Lieferumfang enthalten, das das Display mit dem Schwinger verbindet.

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